Gottlob Frege
Lebensdaten

Altersbild




8. 11. 1848

Friedrich Ludwig Gottlob Frege wird in Wismar geboren

1869

Reifeprüfung am Gymnasium Wismar

1869-1871

Studium in Jena: Frege hört 20 Vorlesungen. Seine wichtigsten Universitätslehrer in Jena waren Ernst Abbe (Theorie der Gravitation, Galvanismus und Elektrodynamik, Theorie der Funktionen komplexer Variablen, Physikalisches Praktikum, ausgewählte Kapitel der Mechanik, Mechanik fester Körper), Karl Snell (Anwendungen des Infinitesimalkalküls auf die Geometrie, Analytische Geometrie des Raumes, Analytische Mechanik, Optik, Fundamentallehren der mechanischen Physik), Hermann Schäffer (Analytische Geometrie, Experimentalphysik, Algebraische Analysis, Über Telegraphen und andere durch Elektrizität bewegte Maschinen) und Kuno Fischer (Geschichte der Kantischen oder kritischen Philosophie)

1870

Eintritt in die von Hermann Schäffer geleitete Jenenser Mathematische Gesellschaft

1871-1873

Studium in Göttingen: Hauptgegenstände sind Mathematik, Physik und Philosophie. Wichtigste Lehrer waren Alfred Clebsch (analytische Geometrie), Ernst Schering (Funktionentheorie), Wilhelm Weber (physikalische Vorlesungen, Experimentalphysik) und Eduard Riecke (Theorie der Elektrizität) sowie Rudolf Hermann Lotze (Religionsphilosophie).

1873

Promotion zum Dr. phil. bei Ernst Schering in Göttingen.
Thema der Dissertation: Über eine geometrische Darstellung der imaginären Gebilde in der Ebene

1874

Habilitation an der Philosophische Fakultät der Universität Jena unter dem Dekanat von Ernst Haeckel.
Thema der Habilitationsschrift: Rechnungsmethoden, die auf einer Erweiterung des Größenbegriffs gründen

1874-1879

Privatdozent in Jena

1879

Freges erstes Hauptwerk Begriffsschrift erscheint im Verlag Pohle in Halle/Saale.

1879

Berufung zum außerordentlichen Professor auf dem Gebiet der Mathematik

1885

Das zweite Hauptwerk Grundlagen der Arithmetik erscheint in Breslau

1886

Ernst Abbe errichtet den Ministerialfonds für wissenschaftliche Zwecke
Frege erhält auf direkte Anweisung Abbes eine jährliche Zuwendung 1300 Mark

1887

Heirat mit Magarete Lieseberg (1856-1904)

1889

Begründung der Carl-Zeiss-Stiftung durch Ernst Abbe

1891-1907

Briefwechsel mit Husserl

1893

Der erste Band der Grundgesetze der Arithmetik erscheint.

1894-1903

Briefwechsel mit Peano

1895-1903

Briefwechsel mit Hilbert

1896

Berufung zum ordentlichen Honorarprofessor

1902-1912

Briefwechsel mit Russell

1903

Der zweite Band der Grundgesetze der Arithmetik erscheint.

1911

Wittgensteins erster Besuch bei Frege in Jena (Herbst)

1911-1914

Carnap hört bei Frege

1912

Wittgensteins zweiter Besuch bei Frege in Jena

1913

Wittgensteins dritter Besuch bei Frege in Jena (Dezember, Brief Freges an Jourdain, Januar 1914)

1913-1919

Briefwechsel mit Wittgenstein

1917

Beurlaubung

1918

Emeritierung;
Übersiedlung nach Bad Kleinen

26. 7. 1925

in Bad Kleinen gestorben und wenige Tage später in Wismar beigesetzt



Freges Wohnhaus in Jena


Freges Wohnhaus in Jena,
Forstweg 29