Donnerstag, den 12. Februar 2004
8:00 — 44633 Jeffrey Circle, Canton

„ …und die Temperatur heute wird nicht höher als neunzehn Grad sein.  Gegenwärtig hören wir Kelly, die die Verkehrbedingungen erzählen wird.  Kelly, wie sehen die Strassen aus?...“


Könnte es schon acht Uhr sein?  Mein Körper fühlt sich so entspannt, gleichermaßen fühlt der sich so entspannt, wenn ich eine lange Zeit in dem Whirlpool saß.  An der Seite meines Bettes hängt mein rechter Arm, da ich keine Kraft hatte, um ihn zurück auf das Bett zu bringen.  Mein Körper sieht aus, als ob ich tot wäre.  Es gibt keine andere Zeit im Tag, wenn ich mich so entspannt und verletzbar fühle wie jetzt.  Ganz froh würde ich sein, wenn ich den ganzen Tag hier bleiben könnte.

„Okay.  Dreh dich jetzt um.  Es ist die Zeit, wann ich aufwachen muss “ denke ich.  Alles erschien so leicht.  Dreh dich um.  Mach deine Augen auf.  Steh auf.  Ganz leicht.  Aber es ist nicht so leicht.

Unter den Bettdecken waren die Luft und mein Körper so warm.  Die Luft, die sich an der anderen Seite der Bettdecken befand, war ganz kalt und still.  Obwohl mein rechter Arm in der kalten Luft hing, wollte ich diese Luft mit meinem ganzen Körper nicht spüren.  Mit schnellem Wimpernschlag sehe ich das Licht der Sonne, die durch das Fenster scheint.  Die Temperatur wird nur neunzehn Grad sein, jedoch scheint die Sonne.  Die scheint durch meine orangen Vorhänge und einigte sich auf der schwarzen Decke meines Bettes.  Wenn ich durch vier Bettdecken starre, sehe ich die grünen Blätter, die in einer kleinen Vase stehen und auch den Wecker.  Die Zeit war jetzt zehn nach acht.  Jeden Tag sehe ich dasselbe Bild, wenn ich aufwache.  Meine orangen Vorhänge, eine kleine Vase, die viele Bettdecken, und der Wecker, der niemehr acht Uhr zeigt, sind immer Symbole für acht Uhr.

„Ich soll jetzt aufwachen, aber vielleicht könnte ich noch fünf Minuten hier bleiben.  Was soll ich heute tragen?  Ich will mich nicht entkleiden, da mein Zimmer so kalt ist.  Vielleicht werde ich heute meinen Schlafanzug tragen, “ denke ich.  „Ich soll jetzt wirklich aufstehen.“
 Ungern mache ich meine Augen auf und fühle die kalte Luft, wenn ich die Bettdecken abwerfe.  Während sich meine Augen an das Licht gewöhnen, sehe ich dass die Zeit jetzt halb neun ist.  Dreißig Minuten gingen vorbei, aber es schien, als ob nur eine Minute vorbei ging.

Acht Uhr dauert länger als eine Minute.  Die ganze Zeit zwischen acht Uhr und der Zeit, als ich endlich aufwachte, schien wie acht Uhr.  Acht Uhr war keine Zeit, sondern es ist ein bewegtes, körperliches Gefühl. 

Amber Heard

   
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