Donnerstag, den 12. Februar 2004

4:00 — 350 Thompson #218

 Vier Uhr morgens: wenn alles stimmt, bin ich beim Schlafen, und ich träume....

Heute befinde ich mich vor der Brücke nach Kanada. Ich fange an, hinüber zu laufen, und ich sehe meine Mitbewohner Alex und Marissa. Sie laufen zu mir, und sie sagen mir, dass sie gerade in Kanada verheiratet wurden. Wie sie es sagen, impliziert es, dass es nicht legal wäre, für sie in den USA verheiratet zu werden. Das ist nicht ganz verständlich, weil sie hier heiraten könnten. Ich wundere mich, warum sie weg nach Kanada rennen mussten, doch im Traum stellt man nie die nützlichen Fragen. Ich laufe weiter, und wenn ich auf der anderen Seite der Brücke bin, wird es noch interessanter. 

 Ich weiß nicht, wo ich bin, aber das ist nicht Kanada. Ich bin in einer Stadt, und in der Nähe gibt es ein paar Leute beim Reden. Ich höre nicht alles, was sie sagen, aber ich erfahre, dass sie über eine Gruppe von Piraten sprechen. Aus irgendeinem Grund verberge ich mich vor ihrem Anblick. Bis sie weggehen, bleibe ich in meinem Versteck. Wenn ich rauskomme, bin ich allein, und ich sehe jetzt, dass es Nacht ist. Verwirrt wandere ich herum, um zu erkennen, wo ich bin. Endlich komme ich zum Kai. Da finde ich ein sehr seltsames Schiff, und an Bord sehe ich eine zusammengewürfelte Mannschaft, deren Mitglieder ich überraschend erkenne. Wer sie sind, weiß ich nicht, aber ich erkenne sie. Ich entere das Schiff, und sie bemerken mich sofort. Sie begrüßen mich zurück und sagen, dass wir uns jetzt auf den Weg machen können. Dann gibt es schöne Lichter.

Jetzt bin ich in einem leeren Lagerhaus. Neben mir stehen meine Freunde Dave, Morgan und Elizabeth. Im Lagerhaus gibt es viele Superhelden. Daves Haare, die normalerweise wellig aber gut kontrolliert sind, sind jetzt ganz erheblich und wild. Ich sehe auch, dass er einen langen Zwilchrock trägt. Interessant, denke ich, normalerweise trägt Dave Hosen, oder wenigstens einen Utilikilt. Plötzlich bemerke ich, dass die Superhelden alle gegangen sind, und dass es jetzt eine grosse Gruppe von Sachsen oder Wikingern gibt. Meine Freunde bereiten sich auf den Kampf vor. Ich denke, jetzt brauche  ich ein Schwert. Bald bemerke ich, dass ich eines habe. Toll, denke ich. Leider klingelt jetzt mein Wecker. Es ist Zeit, das Foto zu machen. 
 
Jürgo Bielawski

 
 

   
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