18:00 — Angell Hall,
State Street

Es ist sechs Uhr. Die Sonne ist kaum einsehbar. Ihre Strahlen
waren ehmals klar and lebhaft. Aber sie hat nun eine rosige Farbe. Sie
wird zurückkommen. Wie die alten römischen Wachen, kommt
der Mond sie zu vertreten. Es ist seine Runde, um auf die Welt aufzupassen.
Er muss auf die Sonne aufwarten, bevor er den Himmel ansteigen kann. Fürs
Erste wartet er an dem Tor des Horizonts. Ein Blaulicht überwältigt
die rosige Farbe. Der erste Stern blinkt seine schläfrigen Augen. Bald
werden seine Gebrüder und Geschwister aufwachen. Aber es
ist früh. Der Mond ist geduldig, aber sein Gesicht glüht mit
Aufgeregtheit auf. Er hat seine Arbeitsschicht gebraucht.
Die verspielten Eichhörnchen rennen herum. Sie gucken nach einer
letzten Eichel, bevor sie nicht länger sehen können. Sie
müssen sich eilen, bevor die Eule und der Falke herauskommen.
Väter und Mütter fahren ungeduldig nach Hause. Sie sind müde. Sie
arbeiteten den ganzen Tag, und wollen sich zu Hause ausruhen. Einige
Eltern schreien wegen des langsamen Verkehrs. Ihre Töchter und Söhne
müssen sie von dem Gymnasium abholen.
Mit sofortiger Wirkung, beendet oder beginnen viele Leute nun das Abendessen. Was
mich angelangt, stimmt das alles, ich wandere nach Hause. Ich habe meinen
Unterricht beendet. Es ist kein langer Spaziergang, aber es ist kalt. Ich
denke über vieles nach. Ich denke über meine Hausaufgaben nach,
meine Finanzen für das nächste Semester, und den Rest meines Leben.
Meine Gedanken sind nach dem Gemurr meines Bauches unterbrochen. Ich
habe Hunger. Seit elf Uhr habe ich nicht gegessen.
Aus meinem Augenwinkel sehe ich eine glühende Kugel. Sie ist
ein Laternenmast. Nun ich sehe viele Laternenpfähle. Sie muten
wie die Leuchtkäfer auf einem Juliabend an. Ihr Licht leuchtet aus 'dem
Würfel' (Er ist nicht in dem Bild,
aber er ist in der Nähe.) Ich wundere mich über den Würfel. Warum
hat man ihn gebaut? Er ist nicht schön, aber er ist amüsant.
Vorhin hat ein kleiner Junge ihn gedreht. Der Würfel ist so gross,
dass der kleine Junge ihn kaum drehen konnte. Er ist nun gegangen. Seine
Mutter hat ihn gerufen.
Ich bin allein mit den Bäumen, deren skelettarige Äste sich in
den Himmel erstrecken, als ob sie nach die Luft keuchen. Einige Äste
halten ein bisschen Schnee, aber nicht viel, und die Äste machen
kein Ächzen. Unter der Schneedecke sucht das Gras nach der Wärme. Hier
und da verliert ein
rebellisches Blatt seinen Griff, und es fällt zu dem Grund. Das Licht
der Laternenpfähle kann die Gebäude nicht durchbrechen. Ihre
Schatten werfen eine
einsame Dunkelheit aus.
Die Strasse ist ruhig. Kein Auto oder kein Lastwagen fahren auf diesem
Weg. Einige Studenten gehen durch. Sie gehen zu dem Abendessen. In
weiter Entfernung läutet ein Autoalarm. Der Eigner wird nicht wissen
dass es sein Auto ist.
Auf dem Bild mag es ruhig erscheinen, aber es ist Ann Arbor. Nichts ist
ruhig. Der Lärm bombardiert mein ruhiges Bild. Der Glockenturm
läutet den sechsten Klang. Leute sind zu Hause. Die Vögel
kuscheln in den Bäumem. Und ich gehe zu dem Abendessen. Es
ist sechs Uhr.
Andrew MacKenzie |
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