Donnerstag, den 12. Februar 2004

18:00 — Angell Hall, State Street

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist sechs Uhr.  Die Sonne ist kaum einsehbar.  Ihre Strahlen waren ehmals klar and lebhaft.  Aber sie hat nun eine rosige Farbe.  Sie wird zurückkommen.  Wie die alten römischen Wachen, kommt der Mond sie zu vertreten. Es ist seine Runde, um auf die Welt aufzupassen. Er muss auf die Sonne aufwarten, bevor er den Himmel ansteigen kann.  Fürs Erste wartet er an dem Tor des Horizonts. Ein Blaulicht überwältigt die rosige Farbe. Der erste Stern blinkt seine schläfrigen Augen.  Bald werden seine Gebrüder und Geschwister aufwachen.  Aber es ist früh.  Der Mond ist geduldig, aber sein Gesicht glüht mit Aufgeregtheit auf.  Er hat seine Arbeitsschicht gebraucht.

Die verspielten Eichhörnchen rennen herum.  Sie gucken nach einer letzten Eichel, bevor sie nicht länger sehen können.  Sie müssen sich eilen, bevor die Eule und der Falke herauskommen.
 
Väter und Mütter fahren ungeduldig nach Hause.  Sie sind müde.  Sie arbeiteten den ganzen Tag, und wollen sich zu Hause ausruhen.   Einige Eltern schreien wegen des langsamen Verkehrs.  Ihre Töchter und Söhne müssen sie von dem Gymnasium abholen.
  
Mit sofortiger Wirkung, beendet oder beginnen viele Leute nun das Abendessen.  Was mich angelangt, stimmt das alles, ich wandere nach Hause.  Ich habe meinen Unterricht beendet.  Es ist kein langer Spaziergang, aber es ist kalt.  Ich denke über vieles nach.  Ich denke über meine Hausaufgaben nach, meine Finanzen für das nächste Semester, und den Rest meines Leben. Meine Gedanken sind nach dem Gemurr meines Bauches unterbrochen.  Ich habe Hunger.  Seit elf Uhr habe ich nicht gegessen.

Aus meinem Augenwinkel sehe ich eine glühende Kugel.  Sie ist ein Laternenmast. Nun ich sehe viele Laternenpfähle.  Sie muten wie die Leuchtkäfer auf einem Juliabend an. Ihr Licht leuchtet aus 'dem Würfel' (Er ist nicht in dem Bild,
aber er ist in der Nähe.)  Ich wundere mich über den Würfel.  Warum hat man ihn gebaut?  Er ist nicht schön, aber er ist amüsant.
 
Vorhin hat ein kleiner Junge ihn gedreht.  Der Würfel ist so gross, dass der kleine Junge ihn kaum drehen konnte.  Er ist nun gegangen.  Seine Mutter hat ihn gerufen.

Ich bin allein mit den Bäumen, deren skelettarige Äste sich in den Himmel erstrecken, als ob sie nach die Luft keuchen.  Einige Äste halten ein bisschen Schnee,  aber nicht viel, und die Äste machen kein Ächzen.  Unter der Schneedecke sucht das Gras nach der Wärme.  Hier und da verliert ein
rebellisches Blatt seinen Griff, und es fällt zu dem Grund. Das Licht der Laternenpfähle kann die Gebäude nicht durchbrechen.  Ihre Schatten werfen eine
einsame Dunkelheit aus.
 
Die Strasse ist ruhig.  Kein Auto oder kein Lastwagen fahren auf diesem Weg. Einige Studenten gehen durch.  Sie gehen zu dem Abendessen.  In weiter Entfernung läutet ein Autoalarm.  Der Eigner wird nicht wissen dass es sein Auto ist.  
 
Auf dem Bild mag es ruhig erscheinen, aber es ist Ann Arbor.  Nichts ist ruhig.  Der Lärm bombardiert mein ruhiges Bild.  Der Glockenturm läutet den sechsten Klang.  Leute sind zu Hause.  Die Vögel kuscheln in den Bäumem.  Und ich gehe zu dem Abendessen.  Es ist sechs Uhr.
 
 

Andrew MacKenzie

 

   
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