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20:00, Delta Gamma
Jetzt ist es dunkel, und der Raum ist ruhig. Oma und Opa
schlafen, und die Familie ist jetzt unterwegs. Aber früher
hatte der Raum eine andere Persönlichkeit. Früher war
die Familie zusammen in dem Raum, und sie saß auf dem Sofa,
das seit einer langen Zeit in der Familie war. Nur in diesem
Raum kommt die Familie zusammen und hier unterhalten sie sich
miteinander, und sie schwelgen in Erinnerungen. Die Erwachsenen
denken an ihre Kindheit, und die Kinder sitzen auf dem Boden
und spielen miteinander.
Der Sessel, der rechts steht, ist der besondere Sessel, auf dem
das glückliche Kind sitzt. Das glückliche Kind ist
von dem Opa ausgewählt. Das Kind, das auf dem Sessel sitzt,
fühlt sich wie ein König oder eine Königin, und
er oder sie weiss, daß er oder sie speziell ist.
Man kann jetzt die Uhr hören. Es ist eigentlich eine Standuhr,
die eine spezifische Melodie spielt. Nach der Melodie klingelt
die Standuhr achtmal. Wenn Oma die letzte Klingel hört,
weiss sie, dass sie ins Bett
gehen muss. Die Oma geht immer früh ins Bett, weil sie immer
früh aufwacht.
Obwohl der Raum leer ist, ist das Fenster nicht bedeckt. Die
Vorhänge sind da, aber es ist eine ruhige Nachbarschaft,
und man muss sich nicht über Räuber sorgen. Auf dem
Tisch, der in der Mitte des ruhigen Raum steht, sind Bücher,
die Fotos enthalten. Sie sind Fotos von der Familie. Wenn die
Familie zusammensitzt, schaut sie die Fotos an. Auch steht auf
dem anderen Tisch eine Planze. Die Oma mag Pflanzen und Natur,
und denkt, dass eine Pflanze den Raum schöner und bequemer
macht. Oma findet die Verbindung zwischen Mensch und Natur wichtig,
und sie denkt, dass bald Mensch und Natur nicht zusammen existieren
werden, weil man sich um die Natur nicht genug kümmert.
Also befindet sich die Standuhr auf 20.00, und Oma ist ins Bett
gegangen. Die Familie ist immer noch unterwegs, und der Raum
ist jetzt leer. Aber wenn die Familie zurückkommt, wacht
der Raum nochmal auf, und die Familie wird eine schöne Zeit
verbringen.
Kristin Wolf
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