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Wie weit würde man fahren,
um ein Buch zu holen? Könnte sich ein Abenteuer aus einer
Buchsuche ergeben? Wegen eines Buches verlie_ der 13. November
nicht wie vorgesehen. Gewöhnlicherweise verlasse ich Ann
Arbor nie unter der Woche, aber jener Dienstag war anders. Mein
Freund brauchte ein Buch Winter of Artifice für seine Literaturklasse.
Nachdem wir jede Buchhandlung in Ann Arbor und Ypsilanti angeruft
hatten, finden wir heraus, da_ die Autorin des Buches Anais Nin
eine sehr populäre Frau in diesem Gebiet ist. Bei Borders
in Novi befand sich die einzige Kopie des Buches. Da mein Freund
die Richtungen nicht wu_te, mu_te ich Wegweiser sein. So holte
ich meine Kamera, und das Abenteuer fing an.
Die Fahrt sollte nur eineinhalb Stunden dauern, aber so bald
ich in das Auto stieg, wu_te ich, das würde nicht geschehen.
Da mein Freund Angst vor den Schnellstra_en hat, mu_ten wir nur
auf Landstra_en fahren. Ich dachte, da_ er verrückt war.
Ohne Schnellstra_en mu_ten wir eine lästige Route durch
zu viele Städte und über das Ackerland nehmen. Bevor
wir mein Haus verlie_en, erzählte mein Freund mir, da_ das
linke Vorderlicht durch Wasser ausgebrannt ist, und er keine
Strafzettel wegen eines Lichtes bekommen wollte. Mit ein bi_chen
Stress und ohne viel Zeit vor dem Sonnenuntergang fingen wir
unsere Fahrt um 4 Uhr 30 an.
Damit wir während des Tageslicht wieder zurück kommen
konnten, fuhr er über die Geschwindigkeitsbegrenzung auf
Landstra_en. Damals hatte ich nicht mein Freund die Angst. Nach
einer halben Stunde waren wir noch nur halbwegs von dem Geschäft.
Während die Nacht sich näherte, war das Vorderlicht
jedes anderes Autos erleuchtet. Als ich vorschlug, da_ er das
Licht anmachen soll, wurde er verärgert. Wie ein altes verheiratetes
Paar stritten wir uns. Da ich Streit nicht gern habe, schwieg
ich, und ich schaute durch das Fenster. Ich merkte Hunderte von
Vögeln auf einer Hochspannungsleitung und zeigte sie meinem
Freund. Dann schaute ich auf Uhr: die Zeit war eine Minute nach
fünf. Sofort holte ich die Kamera und versuchte, die Vögel
zu fotografieren. Man kann meine hastige Reaktion und auch die
Finsternis in dem Foto sehen.
Obwohl unsere Nacht stressvoll begann, veränderte sie, so
bald wir die friedliche Reihe von Vögeln sahen. Sofort danach
beruhigten wir uns und erkannten, da_ wir kindisch gewesen waren,
als wir stritten. Bei Borders fanden wir Anais Nin; dann kaufte
ich ein neues Vorderlicht und reparierte das Auto, um mich zu
entschuldigen. Eine Nacht, die als Abenteur begann, ein Streit
wurde, und ein Abenteur wieder wurde, war das aufregendste und
lustigeste Ereignis des Monats November--- unser Stra_enrennen
gegen den Sonnenschein, um ein Buch zu kaufen. Ich mu_ die ruhigen
Vögel danken, weil sie der Grund waren, warum wir den Abend
weit von Ann Arbor freuten.
Fadi Musleh
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