Dienstag, 13. November 2001
7:00 2558 Stockwell Hall
Um
7 Uhr morgens ist alles auf dem Universitätsgelände
sehr ruhig. Nur wahnsinnige Leute sind so früh aufgewacht
oder so spät aufgeblieben. Klassen fangen frühestens
um 8:10 an, und der typische Student braucht 22.5 Minuten bei
seiner Morgenroutine. Deshalb soll der Wecker vor halb acht nie
klingeln.Wenn man einmal 7 Uhr in Ann Arbor mit offenen Augen erlebt, würde man bemerken, dass diese Zeit einige Vorteile hat. Der frühe Morgen ist eine gute Reflektionszeit. Weil alles so ruhig ist, gibt es viele Zeit zu denken. Beim Laufen oder Frühstücken hat man einen klaren Kopf. Deswegen ist der Morgen die beste Zeit, in der wichtige Unterscheidungen gemacht werden sollen. Sieben Uhr morgens kann auch eine sehr produktive Zeit sein. So früh gibt es wenig Ablenkung, die sich oft durch die Arbeitspläne kreuzen kann. Manchmal ist es lohnend, früh aufzustehen, besonders wenn man viel Lernen zu tun hat. Mehr wird wahrscheinlich dann geschafft im Gegensatz zu spät in der Nacht, wenn man zu müde ist. Früh aufzustehen stellt man viele Möglichkeiten zur Verfügung. Man kann den Sonnenaufgang sehen, die Zeitung lesen oder nur extra lang in der Dusche bleiben. Etwas, was ich über den Morgen schätze, ist, dass die Bauarbeiter, die draußen von meinem Fenster sind, nicht angefangen haben. Schon um 8 Uhr bringen sie viel hässlichen Lärm mit ihrem Hämmern. Deswegen ist 7 Uhr eine gute Zeit, ein ruhiges Frühstück zu essen, während man über den neuen Tag denkt. Vielleicht eine Schüssel Cheerios in der Stockwell Cafeteria wäre genau was man braucht. Obwohl er einsam sein kann, ist der frühe Morgen eigentlich eine schöne Zeit. Ich sitze hier, mein Frühstück vor mir, und genieße diese Zeit: 7 Uhr morgens. Cady Chintis |
|
|
|
|