Dienstag, 13. November 2001

22:00 316 Madison

Eines Tages gab es in einem Land nicht sehr weit von hier eine Familie. Es war keine normale Familie, sondern eine Familie von Lübecker Hute. Zusätzlich hatten sie ein neues Kind. Der neue Lübecker Hut war ein Junge, und die Mutter und der Vater wussten nicht, wie das Baby heissen sollte. Schliesslich nannten die Eltern das Baby Karl, denn die Mutter des Karl hatte diesen Namen gern, weil sie einen Deutschlehrer mit demselben Namen hatte.

Karl hatte zwei Brüder und auch eine Schwester. Die beiden Brüder hiessen Klaus und Manfred ,und die Schwester hiess Anke. Die Eltern mussten jeden Tag arbeiten, um Geld für die Familie zu verdienen. Manchmal musste die Schwester für die anderen Kinder sorgen. Künftig hatte Karl eine schwere Kindheit.

Am Ende gab es nicht genug Geld für die Familie, und Karl musste mit den anderen nach Arbeit suchen. Zuerst suchte er bei dem Supermarkt zu arbeiten, aber er hatte keine Arme. Der Vorarbeiter sagte, dass er nicht fleissig genug arbeiten konnte. Im Anschluss daran arbeitete er in einem Kino, aber er hatte keine Augen und konnte nicht das Popcorn kochen. Darüber hinaus konnte Karl auch die Filme nicht sehen. Zuletzt bekam Karl einen guten Job. Er arbeitete für die Strassenbauarbeiter. Jeden Tag musste er neben der Strasse bleiben. Manchmal musste er auf der Strasse bleiben. Karl freute sich auf diesen Job, weil er mit vielen anderen Lübecker Hute arbeitete. Sie erzählten Karl über ihre Probleme und er fühlte sich nicht mehr traurig.

So arbeitete Karl jeden Tag fünf Jahre lang. Er liebte seine Arbeit und half seiner Familie sehr viel. Aber jetzt war Karl ein bisschen alt für die Strassenbauarbeiten. Er sah nicht so gut aus und konnte nicht sehr klar denken. Eines Tages fuhr ein Auto über Karl. Es war das Ende. Karl konnte nicht mehr für die Strassenbauarbeiter arbeiten. Folglich war er sehr traurig, denn er liebte seinen Job.

Glücklicherweise hatte der Chef von Karl einen anderen Job für ihn gefunden. Karl sollte für eine Fahrschule arbeiten. Am Morgen sollte er zur Fahrschule kommen, um seine neue Arbeit zu beginnen. Um 8 Uhr kam Karl zu der Fahrschule. Er war ein bisschen nervös, denn er hatte schreckliche Geschichten gehört.

Am Anfang musste Karl nur zuschauen, weil er neu war. Zwei Wochen später arbeitete er zum ersten Mal. Es war eine Erniedrigung. Beinahe fuhren alle Autos über ihn. Er dachte, dass diese Leute verrückt sein mussten. Jeden Tag musste er arbeiten um Geld zu verdienen, aber Karl war sehr traurig und wollte wieder für die Strassenbauarbeiten arbeiten.

Jetzt war Karl auch allein, denn seine Familie war entweder tot oder behindert. Er konnte nicht mehr arbeiten. Eines Nachts lief Karl weg. Dabei wusste er, dass er falsch war. Seine Probleme wollten Karl finden. Er sah nicht so gut aus, deswegen konnte er keinen guten Job finden. Er arbeitete bei McDonalds, aber er war zu kurz, bei dem Drive-Thru zu arbeiten. Deshalb musste Karl einen anderen Job finden. Es ging nichts. Karl hatte keinen Job, kein Geld, und war nicht nur hungrig sondern auch schmutzig.

Durchaus in Verzweiflung war Karl, wenn er eine Stimme hörte. "Hallo!" sagte ein Mädchen. "Du siehst nicht so gut aus. Vielleicht solltest du zurück mit mir nac Hause kommen," sagte sie. "Hmpf!" sagte Karl. "Was ist los? Du siehst so traurig aus," sagte das Mädchen. "Ich habe keinen Job, keine Familie, und rieche nicht so gut! Soll ich froh sein?" sagte Karl. "Ja du sollst. Orange ist meine Lieblingsfarbe," sagte das Mädchen. "Wunderbar," sagte Karl. Die zwei gingen nach Hause.

Zugegeben, Karl war ein bisschen froh mit dem Mädchen zu gehen. Hoffentlich würde er nie mehr traurig sein.

Fünfzehn Minuten später kamen die zwei an die Wohnung des Mädchens. Sie hatte drei Mitbewohner und sagte, dass sie auch Lübecker Hüte gern hatten. "Sie heisst Anke. Sie heisst Heidi und ich heisse Amy. Meine andere Mitbewohnerin heisst Marta aber sie ist nicht hier. Wo ist Marta?" sagte Amy. "Marta ist beim Supermarkt und soll um 6 Uhr zurück sein," sagte Heidi. "Ah gut! Vielleicht wolltest du unter die Dusche gehen und dann etwas essen? Ja, das wird ausgezeichnet sein!" sagte Karl.

Und hier endet die Geschichte. Glücklicherweise hatte Karl wieder eine Familie gefunden. Mit jedem Tag wurde er froher und froher. Zehn Jahre lang lebte Karl mit den Mädchen und dann ist er gestorben. Er hatte eine Frau gefunden und erstaunlicherweise wohnen seine Kinder auch bei den Mädchen. Dadurch hatte Karl ein gutes Leben und wurde immer dankbar für die drei Mädchen.

Polly Stevens

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