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Detlev Meyer (1950-1999)

Guten Tag! Ich bin Detlev Meyer!
Detlev Meyer war einer der wenigen offenen homosexuellen Autoren in Berlin. Meyer benutzte seine Gedichte, um das negative Stereotyp von vielen Kritikern umzukehren, indem er Ironie, Pathos und Paradoxe benutzte in seinem Schreiben. Anders als viele seiner Zeitgenossen glaubte er, daß Homosexualität offen ausgedrückt geworden sollte. Er war ein großer Einfluß auf der Homosexuelle Emanzipation von ihrer Unterdrückung und von den Kellern der Subkultur. Er hoffte durch seine Arbeit zu erreichen, daß offener über Homosexualität gesprochen werden konnte.

Meyer versuchte, die alltäglichen Kämpfe von Homosexuellen in seinem Schreiben zu erobern. Zum Beispiel in dem Gedicht „Vom Vielfaß und dem einen Volk oder Warnung an alle Knackigen Berliner“ zeigt Meyer einen zentralen Charakter, der die Sinnlosigkeit der Gesellschaft von einer fast hilflosen Position gegenübertreten muß. Ein bedeutender Teil seiner Literatur konzentrierte sich auf AIDS, eine Epidemie, die auch ihn ergriffe. Leider ist er auch im Jahre 1999 an AIDS gestorben.

 

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